BallinStadt / Auswanderermuseum

Rund fünf Millionen Auswanderer haben zwischen 1850 bis 1934 Hamburg im wahrsten Sinne als „Tor zur Welt“ genutzt und Europa über den Hafen der Hansestadt verlassen, um in den Vereinigten Staaten von Amerika ein neues Leben zu beginnen. Welche Träume und Hoffnungen diese Menschen zur Emigration bewegten, welche Ängste sie hatten und wie sie die Überfahrt erlebten, davon erzählt die vom „History Channel“ preisgekrönte Erlebnisausstellung.

Geschichte wird lebendig

Dabei werden die Erlebnisse der Emigranten nicht nur anhand vieler Exponate und Originaldokumente nacherzählt; modernste Ausstellungstechnik und zahlreiche interaktive Stationen lassen Geschichte auf den sieben Etappen des Rundgangs wieder lebendig werden und ermöglichen es dem Gast, in diese längst vergangene Zeit einzutauchen.

Auch die besondere Lage des Museums bringt den Besucher nah an die historische Wirklichkeit: Das Museum befindet sich am Standort der ehemaligen Auswandererhallen, die Alfred Ballin, Generaldirektor der Reederei HAPAG, um 1900 errichten ließ. Diese Anlage bestand aus 30 Gebäuden, darunter auch Kirche, Synagoge und Musikpavillon, die sämtliche Bedürfnisse der Auswanderer erfüllten. Für das Auswanderermuseum wurden ein Schlaf- und ein Speisesaal originalgetreu wieder aufgebaut.

Finden Sie Ihre eigenen Vorfahren

Besucher, deren Vorfahren über die BallinStadt ausgewandert sind, haben in einem gesonderten Forschungsbereich Gelegenheit, die Geschichte ihrer Familien zu erkunden: Per Computerterminal sind unzählige Passagierlisten ebenso abrufbar wie weitere Datensätze, die unter anderem US-Zensuslisten enthalten. Bei Ihrer Suche nach noch unbekannten Verwandten stehen Ihnen die Mitarbeiter des Museums gern zur Seite.